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Die Bücherkiste hat in den Herbstferien geöffnet

und in den

Weihnachtsferien geschlossen

27.12.2017 - 06.01.2018 
(letzter Öffnungstag 22.12.2017; erster Tag 09.01.2018)

Nichts bleibt
Lesung
Willi Achten& Heribert Leuchter
13. September 2017, 19:30 Uhr
Kirchstraße 27, Wassenberg, Aula der Gemeinschaftsgrundschule
Eintritt: 10,00 Euro

 
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Zum Autor:
Willi Achten wurde 1958 in Mönchengladbach geboren und lebt in Aachen, wo er als Lehrer, Dozent und Autor tätig ist. Schwerpunkt seiner Arbeit sind theaterpädagogische und literarische Projekte.

Preise, Auszeichnungen:
2015 Postpoetry Preis NRW für Lyrik
2006 Nettetaler Literaturpreis (Publikumspreis)
2003 Arbeitsstipendium des Landes NRW für
„Die florentinische Krankheit“
2002 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur
des Landes NRW für „Die florentinische Krankheit“
2001 Dormagener Federkiel
2000 Diotima Literaturpreis, Neuss
2000 Jahresgabe des Nettetaler Literaturvereins
1999 Arbeitsstipendium des Landes NRW
1996 Düsseldorfer Dichterpreis, 2.Platz

Bibliografie:
Prosa:
Transfer. Erzählungen. Grupello: Düsseldorf 1997.
Ameisensommer. Roman. Grupello: Düsseldorf 1999.
Von Liebe und Blau. Roman. Gollenstein: Blieskastel 1999.
Die florentinische Krankheit, Roman. Edition Köln: Köln 2008
Lyrik:
Das Privileg von Pfeffer & Salz. Alano: Aachen 1994.
Dahinter das Meer. Herausgegeben von Christoph Wenzel und Michael Serrer in der Edition Virgines, Düsseldorf 2016
Literaturportale im Internet:
Fix Poetry
Literaturport
Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften

Rezensionen
in Focus, Scala (WDR 5), Mosaik (WDR 3) im Bayerischen Rundfunk, im Belgischen Rundfunk, in der Süddeutschen, in verschiedenen Tages- und Literaturzeitschriften ( u.a. Am Erker, Signum etc.)

Zum Roman:
Franz Mathys ist Kriegsfotograf. Er hat den World Press Foto Award für ein Foto erhalten, das eine Steinigung in Somalia zeigt. Der Ich-Erzähler ist auch an anderen Kriegsschauplätzen gewesen. In Srebrenitza, Afghanistan, dem Südsudan. Das Grauen begreift und fotografiert man nicht aus der Distanz: eine Maxime seines beruflichen Handelns, die ihn gezeichnet hat. Erschöpft und traumatisiert hat er sich zurückgezogen auf einen einsam gelegenen Hof im Wald.
Mathys lebt zusammen mit seinem Sohn und seinem Vater. Diese betreiben ambitioniert eine Brieftaubenzucht, nehmen mit den Tieren an Wettflügen teil. Doch die Idylle ist nur eine vermeintliche. Der Junge erkrankt schwer. Eine allergisch bedingte Lungenentzündung – ausgelöst durch den Federstaub der Tauben – zwingt Mathys, die Tauben zu töten.
Er trifft auf Karen, es beginnt ein Intermezzo des Glücks und der Erholung. Mathys findet zu sich zurück, der Junge kann seine Krankheit überwinden. Als der Junge schließlich im zugefrorenen See einbricht und nur knapp gerettet werden kann, holt seine Mutter ihn zu sich nach Genf. Mathys ist nun mit seinem Vater alleine und der Verlust des Jungen destabilisiert ihn massiv.
Eines Nachts wird Mathys Zeuge, wie zwei junge Männer einen Hund malträtieren. Er schlägt sie nieder. Die beiden rächen sich an seinem Vater und richten ihn derart zu, dass er eine Hirnblutung erleidet und im Verlauf der Geschichte stirbt. Getrieben von seiner Wut und dem Willen, nun endlich zu handeln, nachdem er als Fotograf vom Unglück der anderen profitierte und etwa die Steinigung geschehen ließ, statt einzugreifen, beginnt Mathys zu recherchieren. Er findet die Männer und dringt in ihre Zirkel ein.
Der eine ist Sohn eines kulturellen Postenträgers, stammt aus besserem Haus; der andere kommt aus einer türkischstämmigen Familie, die vermögend wurde. Die Männer kennzeichnet ein Mangel an Empathie; es sind narzisstische bzw. nekrophile Persönlichkeiten, die Lust an zerstörerischen Akten haben. Ihre Gewalttaten, nicht mehr als eine Art Zeitvertreib, deklarieren sie zur Kunstaktion: Thrill Art.
Obwohl ihm bewusst ist, dass die Rache ihn nicht nur juristisch, sondern vor allem auch psychisch zerstören kann, nimmt der Wunsch auf Rache und Vernichtung ihn immer mehr gefangen und entfremdet ihn von Karen, die ihm rät, auf Rache aller Art zu verzichten und sich an die Polizei zu wenden. Unbeeindruckt treibt Mathys seine Vorbereitungen voran. Mit Hilfe seines Nachbarn Nötling richtet er die Männer, indem er sie demütigt und das Video, das die Rache dokumentiert, im Netz zugänglich macht.
Er lässt Karen und alles, was ihm noch geblieben ist, zurück und flieht in eine Hütte in den Alpen, die seinem Vater gehörte. Er ahnt, die Männer werden ihn aufspüren. Er trainiert bis zur Erschöpfung, um ihnen, den jüngeren, gewachsen zu sein. In den langen Wanderungen durch Schnee und Einsamkeit, während er auf die Männer wartet, muss er erkennen, dass er nicht allein Opfer, sondern auch Verursacher der Verluste ist, die er erlitten hat. Sowohl seinen Vater als auch Karen hat er verloren, weil er seine Wut nicht kontrollieren konnte.
Als die Männer ihn tatsächlich ausfindig machen und ihn jagen, führt er sie in die Gletscherregionen und will sie dort bei einer waghalsigen Bergbesteigung endgültig vernichten. Bald zeigt sich, dass die Jäger in Wahrheit die Gejagten sind. Im Gegensatz zu den Männern kennt Mathys das Gelände und weiß um jede einzelne Gefahr. Ihm gelingt es schließlich, den Gletscher und den Berg zu passieren. Von seinen Verfolgern fehlt am Ende jede Spur.
Der Roman ist auch ein Versuch, Landschaftsräume als (vermeintliche) Refugien zu beschreiben. Neben dem Wald, Sehnsuchtslandschaft und ‚Schattenreich‘ zugleich, werden alpine Regionen geschildert. Vornehmlich die Hochgebirgslandschaft als Fluchtraum mit ganz eigenen Gesetzen, die ein hohes Maß an Anpassungsleistungen verlangen. Der Roman ist deshalb nicht zuletzt auch ein ‚Bergroman‘.

Aus einer Rezension:
„Nichts bleibt“ ist düster, aber niemals trist. Der Roman verharrt in Augenblicken, Standbildern und entwickelt einen stetigen Sog, dem der Erzähler nicht entkommen kann, nicht entkommen will. Sein Rachefeldzug endet nicht mit Erlösung. Der Chronist einer gewalttätigen Welt wird zu ihrem Adepten. Eine Spirale der Destruktion in Zeitlupe, inhaltlich faszinierend und formal ausgefeilt in Szene gesetzt.
https://www.booknerds.de/2017/03/willi-achten-nichts-bleibt-buch/

 

Der literarische Mittwochabend
in der Bücherkiste


15. November:
Walter Bienen - Taiwan, Formosa: Auf den Spuren von Pater Friedbert Marx (Bildervortrag)

Bitte beachten Sie dazu unsere Plakate, die Website www.buecherkiste-wassenberg.de sowie die aktuelle Presse. Info gerne auch über Frau Stieding: 02432-3504)

Die Lesungen finden, wenn in der Presse nichts anderes erwähnt wird, in der der Aula der Gemeinschaftsgrundschule Wasenberg, Kirchstraße 27 statt. Dort gibt es eine Rampe für Rollstühle.
(Mögliche weitere Orte sind: Leo-Küpper-Haus, Roermonder Str. 5, Galerie Noack, Roermonder Str. 6 oder Bergfried)

Der Eintritt beträgt zwischen 12,00 und 15,00 €, davon ausgenommen sind Sonderveranstaltungen wie z.B. die Präsentation der Sommerakademie oder Veranstaltungen in Kooperation mit dem Heimatverein)


myREGIO.TV - MAGAZIN: Bücherkiste Wassenberg
Die Idee einer Bürgerbücherei lässt im Jahre 2006 eine Gruppe engagierter Wassenberger nicht mehr los.
Einer Bücher-Sammelaktion und einer Bücher-Börse mit weit über 5000 Büchern, die gesichtet, sortiert und katalogisiert werden mussten, folgte die Eröffnung der „Bücherkiste“ im Jahre 2007.
Nun der Umzug in größere Räumlichkeiten, myREGIO.TV besuchte die Initiatoren in ihrem neuen Domizil.

 

 
Bild Famile Kruschat,
die 100 in unserer Mitgliederliste

Bild Gründungsversammlung der Bücherkiste e.V.
am 20. November 2009

Unsere letzten fünf Neuerwerbungen:


 

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Öffnungszeiten:
Dienstags u. Freitags:
15:00 – 17:00 Uhr

Donnerstags:
10:00 – 12:00 Uhr

Jeden ersten Samstag
im Monat:
10:00 -12:00 Uhr

In den Sommerferien vom 17.07. bis 07.08.2017.
Weihnachtsferien ganz geschlossen.
Alle anderen Ferienzeiten geöffnet.

   
 

Bücherkiste Wassenberg
Bürgerbücherei
Roermonder Staße 5
41849 Wassenberg

Tel.: 02432 / 9338414

E-Mail:
buecherkisteWB@web.de

 
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